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25 Fachbegriffe rund um QR-Codes – durchsuchbar und nach Thema filterbar.
Der Error Correction Code bestimmt, wie viel Prozent eines QR-Codes zerstört oder verdeckt sein können und trotzdem lesbar bleiben. Es gibt vier Stufen: L (7%), M (15%), Q (25%) und H (30%). Für Codes mit Logo sollte immer Level H gewählt werden, da das Logo einen Teil der Datenfläche überdeckt.
Das kleinste Element eines QR-Codes – ein einzelnes schwarzes oder weißes Quadrat. Die Gesamtgröße eines QR-Codes wird in Modulen angegeben (z. B. 25×25 Module bei Version 2). Je mehr Daten codiert werden, desto mehr Module und desto feiner die Struktur.
Der internationale, offene Standard, der Struktur, Kodierung und Fehlerkorrektur von QR-Codes definiert. Da der Standard offen und lizenzfrei ist, dürfen QR-Codes uneingeschränkt und kostenlos kommerziell genutzt werden.
Ein Code, dessen Inhalt direkt und dauerhaft in die Codestruktur eingebettet ist. Es gibt keinen Server, keinen Ablauf und kein Tracking – der Code funktioniert, solange er lesbar ist. QRMAX erzeugt ausschließlich statische Codes.
Ein Code, der auf eine Weiterleitungs-URL verweist, deren Ziel nachträglich über einen externen Dienst geändert werden kann. Ermöglicht Scan-Tracking und Zieländerungen, ist aber vom Fortbestand des jeweiligen Anbieters abhängig.
Eine kompaktere Variante des QR-Codes mit nur einem Finder-Muster statt drei. Geeignet für sehr kleine Druckflächen mit wenig Inhalt, wird aber von deutlich weniger Scannern unterstützt als der Standard-QR-Code.
Der weiße, freie Rand um den eigentlichen QR-Code herum, mindestens 4 Module breit. Scanner nutzen die Quiet-Zone, um Anfang und Ende des Codes zu erkennen. Wird sie zu klein oder von anderen Elementen überlagert, kann der Code trotz korrekter Struktur nicht erkannt werden.
Die drei großen quadratischen Muster in den Ecken oben links, oben rechts und unten links. Sie ermöglichen es Scannern, den Code unabhängig von Drehung oder Blickwinkel zu erkennen. Finder-Muster dürfen nie durch Logos oder Gestaltung verdeckt werden.
Kleinere quadratische Hilfsmuster, die ab Version 2 zusätzlich zu den Finder-Mustern eingefügt werden. Sie helfen dem Scanner, den Code bei Verzerrungen (z. B. auf gekrümmten Oberflächen) korrekt zu entzerren.
QR-Codes gibt es in 40 Versionen (Version 1 bis 40), die sich in der Anzahl der Module und damit der maximalen Datenmenge unterscheiden. Mehr Inhalt oder ein höheres ECC-Level führt automatisch zu einer höheren Version und damit einem dichteren Code.
Ein mathematisches Muster, das über die Rohdaten gelegt wird, um problematische Strukturen (z. B. große einfarbige Flächen) zu vermeiden, die Scanner verwirren könnten. Der Generator wählt automatisch die Maske mit dem besten Kontrastverhältnis.
Das mathematische Verfahren hinter der Fehlerkorrektur von QR-Codes. Es erlaubt, fehlende oder falsch gelesene Module aus den verbleibenden Daten zu rekonstruieren – die Basis dafür, dass Codes trotz Logo oder leichter Beschädigung funktionieren.
QR-Codes wählen automatisch die effizienteste Kodierung für den Inhalt: numerisch für reine Zahlen, alphanumerisch für Zahlen/Großbuchstaben/einige Symbole, Byte für allgemeinen Text (inkl. Umlaute, Emojis) und Kanji für japanische Zeichen. Byte-Modus ist am wenigsten platzsparend.
QR-Codes benötigen einen klaren Helligkeitsunterschied zwischen Modul- und Hintergrundfarbe. Dunkle Module auf hellem Grund sind der Standardfall; invertierte Codes (helle Module auf dunklem Grund) funktionieren bei den meisten modernen Scannern ebenfalls, sollten aber vor dem Druck getestet werden.
Statt einer einzelnen Farbe kann ein linearer, diagonaler oder radialer Farbübergang über die Module gelegt werden. Wichtig ist, dass auch die dunkelste bzw. hellste Stelle des Verlaufs noch genug Kontrast zum Hintergrund behält.
Die individuelle Formgestaltung der drei großen Finder-Muster – z. B. abgerundet, kreisförmig oder mit eigener Akzentfarbe. Rein optisch, solange die grundlegende Erkennbarkeit als Finder-Muster erhalten bleibt.
Abgerundete statt eckige Module geben dem QR-Code ein weicheres, moderneres Erscheinungsbild ("Dots-Style"). Zu starke Rundung kann bei sehr dichten Codes die Lesbarkeit verringern.
Ein Logo wird mittig über den Code gelegt und ersetzt einen Teil der Module. Funktioniert zuverlässig nur mit ECC-Level H (30% Fehlerkorrektur), da sonst zu viele Daten überdeckt werden.
Eine Kennzahl aus der Barrierefreiheit, die auch für QR-Codes relevant ist: Je näher Vorder- und Hintergrundfarbe beieinander liegen, desto schwerer erkennen sowohl Scanner als auch Menschen mit Sehbeeinträchtigung den Code.
Standardformate, um Kontaktdaten (Name, Telefon, E-Mail, Adresse) in einem QR-Code zu speichern. Nach dem Scannen bietet das Smartphone direkt an, den Kontakt zu speichern – ideal für Visitenkarten und Messestände.
Speichert SSID, Passwort und Verschlüsselungstyp (z. B. WPA2) eines WLANs. Gäste verbinden sich per Scan automatisch, ohne das Passwort abzutippen.
Ein genormtes Zahlungsformat vieler europäischer Banken-Apps: Der QR-Code enthält IBAN, Empfänger und Betrag einer SEPA-Überweisung, die die Banking-App nach dem Scannen automatisch ausfüllt.
Vektorbasiertes Format – der QR-Code bleibt bei jeder Größe gestochen scharf, ideal für professionellen Druck, Skalierung auf Plakate oder Weiterverarbeitung in Design-Programmen.
Gibt die Druckauflösung an. Für Printprodukte werden üblicherweise 300 DPI empfohlen; QRMAX berechnet daraus automatisch die passende physische Druckgröße in Millimetern.
Faustregel für die Mindestgröße eines gedruckten QR-Codes: Die Kantenlänge sollte etwa 1/10 der geplanten Scan-Distanz betragen (z. B. 5 cm Code für 50 cm Scan-Abstand).
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